Selbermachen: Kaiserbrötchen

Mein Liebster und ich wollten uns mal wieder ein gemütliches Sonntagsfrühstück gönnen. Und da wir uns immer so sehr über die im Inneren nur aus heißer Luft bestehenden Bäckerbrötchen geärgert haben, kam ich auf die Idee, selbst welche zu machen. Wir haben uns für Kaiserbrötchen entschieden, weil diese irgendwie witzig aussehen. Die 15 Stück hätten wir natürlich niemals allein geschafft, also haben wir uns gleich noch eine gute Freundin eingeladen. Teilen ist am schönsten!

Kaiserbrötchen

Wer gerne Zöpfe flicht, der sollte mal Kaiserbrötchen backen. Sie gehören zu den Backwaren, die man sehr leicht selbermachen kann. Und keine Angst vor dem Hefeteig. Wenn man der Anleitung folgt, dann geht er ganz leicht.

Zutaten

  • 300 ml Milch
  • 40 g Hefe – Da ich zu faul zum Abmessen bin, nehme ich immer die vollen 42g, die der Hefewürfel aus dem Supermarkt nun mal wiegt.
  • 500 g Mehl
  • Mehl1 Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb

Zubereitung

  1. Die Milch erwärmen. Sie sollte lauwarm sein.
  2. Nun die Hefe darin auflösen. Fünf Minuten stehen lassen.
  3. Rollen des TeigesWährenddessen das Mehl in eine Schüssel sieben.
  4. Das Salz dazu geben.
  5. Die Butter in Flöckchen darauf legen.
  6. Nun wird die Hefemilch dazugegossen.
  7. Alles mit einem Holzlöffel umrühren, bis die Zutaten vermischt sind.
  8. Jetzt das Ganze auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem homogenen Teig verkneten. Richtig gut ist er, wenn er leicht Blasen wirft.
  9. Dann eine Kugel daraus formen und den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er die doppelte Größe hat.– Da ich den Hefeteig immer abends vorbereite, kommt er bei mir in einer mit Frischhaltefolie abgedeckten Glasschüssel in den Kühlschrank. Da geht er auch auf, nur Kaiserbrötchen formeneben langsamer. Am nächsten Morgen dann nehme ich ihn rechtzeitig heraus und mache mit den folgenden Schritten weiter.
  10. Den Teig noch ein Mal durchkneten. Nun kann er weiterverwendet werden. Sollte der Teig aus dem Kühlschrank kommen, kann er sich ja an einem warmen Ort ein wenig aufwärmen. Der Teig lässt sich am Besten formen, wenn er eräwrmt ist. Dann gehen die nächsten Schritte etwas leichter von der Hand.
  11. Für das Formen der Brötchen habe ich ein paar Fotos geknippst. Das ist leichter als es ausschweifend zu beschreiben.
  12. Aus dem Teig eine dicke Wurst formen.
  13. Diese wird dann in 15 Scheiben geschnitten.
  14. Aus den einzelnen Stücken 30 cm lange Rollen formen. Diese dann wie auf dem Bild einmal umknicken und Kaiserbrötchen vor dem Backenflechten. Die losen Enden dann oben auf das runde Ende leicht andrücken.
  15. Die Brötchen auf ein gefettetes Backblech legen und noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
  16. Das Ei mit dem Eigelb verquirlen und die Brötchen damit bestreichen.
  17. Im vorgeheizten Backofen bei 200- 225 °C für 12-15 Minuten backen.
  18. Fertig!

Uns haben sie geschmeckt. Es wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich sie gebacken habe.

 

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