Sojaschnetzel in Tomatensoße

Wenn ich meinen Freund frage, was er denn essen möchte, dann lautet die Antwort meistens: Spaghetti. Dazu passt natürlich am besten eine Tomatensoße. Da es nicht immer Fleisch sein muss, verwende ich gern Sojaschnetzel. Mit ein paar kleinen Tricksereien schmeckt das auch Fleischfanatikern richtig gut!

Sojaschnetzel in Tomatensoße auf Fusili- Pasta

Und wo wir schon bei Fleischfanatikern sind. Die aller erste Antwort meines Liebsten lautet für gewöhnlich: Buletten. Ich hab aber ehrlich gesagt gar keine Lust dazu, andauernd Fleisch und Wurst zu essen. Gemüse und Co. sind doch mindestens genauso lecker. Mit den gesundheitlichen Apsekten möchte ich gar nicht erst anfangen. Dann müsstet ihr nämlich ziemlich lange scrollen, bis ihr beim Rezept angekommen seid.

Die Einkaufsliste für Sojaschnetzel in Tomatensoße

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl (ich nehme immer mehr, hab mir die Jamie Oliver-Methode angewöhnt)
  • 500 g passierte Tomaten (entspricht einer Packung)
  • 3 Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas getrockneten Rosmarin
  • eine kleine Handvoll Sojaschnetzel (können auch die Chunks aus dem Asialaden sein)
  • Salz
  • 1 EL Zucker
  • Worcestershiresauce (für alle, die keine Vegetarier sind), ansonsten kann auch Sojasauce verwendet werden (dann aber das Salz weglassen)
  • Cayennepfeffer

Und so wird die Tomatensoße gemacht

  1. Flamme an, Topf drauf und das Öl hineingeben.
  2. Die Zwiebel so klein schneiden, wie man es eben mag und im heißen Fett glasig anschwitzen.
  3. Dann einen Spritzer von den passierten Tomaten mit dem Öl und den Zwiebeln verrühren und anschließend gleich den Rest dazugeben. Anfangs aus Geiz (damit die Packung wirklich leer ist) und jetzt, weil ich dann später kein Wasser mehr nachgießen muss, fülle ich den Tetrapack noch einmal halb voll mit Wasser und gebe es in den Topf.
  4. Jetzt kommen die Pimentkörner, das Lorbeerblatt und der Rosmarin hinein.
  5. Dann die Handvoll Sojaschnetzel hinzu und alles verrühren.
  6. Deckel drauf (einen kleinen Schlitz bitte lassen) und etwa eine halbe Stunde unter gelegentlichem Umrühren auf niedriger Flamme köcheln lassen.
  7. Jetzt müsst ihr euch entscheiden, welche Pasta ihr dazu essen wollt. Ich habe Fusili gemacht, mein Freund konnte sich dieses Mal nicht mit seinen Spaghetti durchsetzen.
  8. Wenn die Soße schön eingekocht ist, können die Worcestershiresauce/Sojasoße (etwa 1 EL) hinzu. Gegebenenfalls mit Salz abschmecken. Für die gewünschte Schärfe sorgt der Cayennepfeffer. Wer will, der rührt noch den Zucker unter.
  9. Fertig !

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