Mein Bratapfel-Cheesecake mit Spekulatiusboden & Karamellsoße

Mein Bratapfel-Cheesecake mit Spekulatiusboden & Karamellsoße

Von Berufswegen schreibe ich derzeit sehr viel über Rezepte. Bei einer Recherche bin ich dann auch auf vorweihnachtliche Leckereien wie Bratapfel und Co. gestoßen. Und weil mein Geschmackssinn mir zur selben Zeit gerade aufgetragen hat, an eine leckere Handvoll Gewürz-Spekulatius zu denken, kam mir der Gedanke, dass man aus beidem mit Sicherheit auch etwas total Abgefahrenes backen könnte. Meine Fantasie wollte ich mir durch eine allzu lange Internetrecherche gar nicht erst trüben lassen und so habe ich mir auf dem Nachhauseweg das folgende Cheesecake-Rezept ausgedacht.

 

Nachdem die Zubereitung im wahrsten Sinne des Wortes ein Spaziergang war, und mein Freund und ich schon fast den ganzen Kuchen an nur einem Tag allein gegessen hatten, habe ich noch schnell zwei Freunde zum Testessen eingeladen. Beide fanden meinen Bratapfel-Cheesecake mit Spekulatiusboden sündhaft köstlich und haben sich entsprechend Zeit genommen, das eine Stück, das ich jedem noch anbieten konnte, zu genießen.

Zutaten für einen Bratapfel-Cheesecake mit Spekulatiusboden

Für den Spekulatius-Boden:

  •  300 g Gewürz-Spekulatius
  • 90 g Butter, Zimmertemperatur

Für die Cheesecake-Füllung:

  • 750 g Quark
  • 200 g Zucker
  • 1 Packung Vanillepudding-Pulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 200 g flüssige Butter
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Für das Bratapfel-Topping:

  • 1,5 kg säuerliche Äpfel (ich hatte Elstar)
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Teelöffe1 Zimt
  • 1/2 Teelöffel Muskat
  • 1/2 Tasse brauner Zucker
  • fertige Karamellsoße zum Garnieren, wenn gewünscht

Die Zubereitung meines Bratapfel-Cheesecake mit Spekulatiusboden

  1. Den Backofen auf 250°C vorheizen.
  2. Die Äpfel waschen, trocken tupfen, so wie sie sind in eine gefettete Auflaufform stellen und in den Ofen schieben. Da bleiben sie so lange drin, bin die Schale platzt.
  3. Ist die Schale aufgeplatzt, können die Äpfel herausgenommen und die Kerngehäuse vorsichtig (weil heiß) heraus geschnitten werden.
  4. Die präparierten Äpfel in eine Schüssel geben und mit dem Zucker, dem Zimt, dem Muskat und dem Nelkenpulver würzen. Abschmecken und anschließend grob pürieren.
  5. Jetzt kommt der Cheesecake dran.
  6. Hierfür wird eine Backtemperatur von 180°C benötigt.
  7. Die Spekulatius-Kekse fein zerbröseln. Hierfür ist am besten die Methode geeignet, bei der man die Kekse in einen überdimensionierten Gefrierbeutel tut und mit einem Hammer zerklopft. Das hat auch gleich therapeutische Wirkung.
  8. Anschließen werden die Brösel mit der Butter vermischt und auf dem Boden einer 26er Springform verteilt. Schön fest andrücken.
  9. Jetzt werden die Zutaten für die Cheesecake-Füllung miteinander verrührt, bis eine homogene Masse entstanden ist.
  10. Die Füllung wird dann auf den Spekulatius-Boden gegossen.
  11. Dann wandert der Cheesecake in den Ofen, wo er etwa 1 Stunde auf der mittleren Schiene backen muss.
  12. Etwa 15 Minuten vor Ende der Backzeit, muss der Kuchen vorsichtig aus dem Backrohr genommen werden.
  13. Jetzt werden die Bratäpfel ganz vorsichtig auf der Kuchenoberfläche verteilt. Wenn nicht alles drauf passt, ist das nicht schlimm. Den Rest kann man ja mit Vanillesoße naschen bis der Cheesecake abgekühlt ist.
  14. Nun kommt der Kuchen wieder in den Ofen und bäckt noch die restlichen 15 Minuten. Der Zucker in den Äpfeln karamellisiert derweil und sie färben sich dunkel.
  15. Bevor man den Käsekuchen mit Spekulatiusboden nach dem Ende der Stunde aus dem Ofen holt, sollte man ihn noch ein Mal mithilfe eines Holzstäbchens pieksen, ob er auch wirklich durch ist.
  16. Ist alles in Ordnung, kann er herausgenommen werden und abkühlen.
  17. Anschließend sollte er im Kühlschrank gelagert werden.

Zum Servieren kann man einen Teelöffel voll Karamellsoße darüberträufeln. Falls sich einer von euch jetzt an den Cheesecake mit Apfel und Karamell erinnert fühlt, das täuscht! Mein Bratapfel-Cheesecake mit Spekulatiusboden wird nämlich etwas anders gebacken, obwohl das Endergebnis gewisse Ähnlichkeiten mit dem “Amerikaner” hat. 😉



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