Kulinarische Eindrücke aus Danzig- polnisches Essen und Vodka!

Endlich konnte ich meine Hochzeitsreise antreten. Die führte uns ins beschauliche Danzig, das nachts noch genauso lebendig ist wie tagsüber. Wir hatten uns vorgenommen neben der Besichtigung vieler Sehenswürdigkeiten, die Stadt noch von einer anderen Seite kennenzulernen. Das geht am einfachsten über das Essen. Dass die polnische Küche sehr deftig ist, das wussten wir schon, dass sie uns vor einem schlimmen Kater bewahren wird, nicht. Doch genau so war es.

In der Kondotorei in Danzig

Schon am ersten Nachmittag hatten wir eine tolle Bar entdeckt, die uns irgendwie an Berlin und Szene erinnerte. Hier habe ich den Adam’s Apple kennengelernt. Am Abend dann fragte uns der Betreiber des Hostels, was wir noch so vorhätten. Er wollte mit ein paar anderen Gästen ins Swojski Smak gehen, ein Restaurant, welches wir schon am Vorabend besucht hatten. Nun, wir waren von unserem Besuch an den Essständen in der Altstadt noch so satt. Also verabredeten wir uns für die tolle Bar. Ein schöner Abend war das. Der nächste Morgen nicht so sehr. Der Kater war zwar nicht so schlimm, doch leider hatten wir wegen des deftigen Essens doch mehr vertragen als sonst. Naja, wer trinken kann, der kann auch aufstehen. So ging es für uns weiter durch die Stadt.

Ich hoffe die kleine Bildergalerie gefällt euch. An den alkoholfreien Apfelcocktail werde ich mich in den nächsten Tagen machen. Dann könnt ihr hoffentlich auch bald diesen erfrischenden Drink probieren.

Hier noch ein paar Links, falls ihr noch Inspiration für euren nächsten Städtetrip braucht:

Swojski Smak: Ein herrliches Restaurant, dass etwas kitschig eingerichtet ist. Das Essen ist dagegen unübertroffen. Die scheinen hier alles selbst zu machen und genau so schmeckt es dann auch!

Flisak’76 : Eine coole Bar mit jungem Publikum in der Danziger Altstadt. Hier gibt es ausgefallene Drinks. Über den Look der Bar hat sich anscheinend jemand richtig viele Gedanken gemacht. Ich konnte mich jedenfalls nicht sattsehen.

Und zu guter Letzt unser Hostel: Das Happy Seven. Es liegt in der Altstadt direkt am Hafen, was es leichter macht, den Weg wieder nach Hause zu finden 😉 Wirklich gut war, dass es im Erdgeschoss eine Bar namens Degustatornia gab, in der man viele verschiedene polnische und internationale Biere probieren konnte. Da ich kein Biertrinker bin, habe ich mich auf den Birnencider gestürzt- Apple Cider kann ja jeder 😉

2 Kommentare

  1. Danke für die schönen Bilder und Anregungen …
    Ich liebe polnische Kost , meine Mutti kam aus Oberschlesien , an Bigos erinnere ich mich und koche es auch oft , wobei ich das Sauerkraut allein mache . Ich lebe in Ägypten , hier gibt’s keine Konserven , aber alle lieben mein Kraut …

    Liebe Grüße aus Alexandria von Nouri

    1. Hallo Nouri,

      dass du dein Sauerkraut selbst machst, finde ich total beeindruckend. Finde das Kraut aus den Konserven persönlich nicht so besonders. Da sind ja leider auch gar nicht mehr alle Vitamine drin. Das Kraut, das mein Mann zu seinem Schnitzel hatte sah auch ganz anders aus, als unseres hier in Deutschland. Mich interessiert brennend, wie die das gemacht haben. Aber die Kellnerin war schon bei der Frage, wie die ihre Kartoffeln so lecker zubereiten, überfordert. Bigos wollte ich ebenfalls schon immer probieren und es dazu auch selbst kochen. Leider gibt es so viele verschiedene Rezepte und ich kann mich nicht entscheiden.

      Meine Oma ist auch aus Polen, allerdings aus Lòdz. Von ihr kenne ich nur Graupensuppe.
      Ich freue mich, dass dir die Bilder gefallen haben. Ich habe mich in Danzig wirklich gnadenlos überfressen und hätte so gern noch mehr probiert. 🙂

      Viele Grüße aus Berlin nach Alexandria

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